Zur Verkehrssituation in Hildesheim

Pressemitteilung der Freien Wähler Hildesheim

Wer derzeit die alte Bischofsstadt Hildesheim mit dem Auto befährt, wähnt sich in einer Parallelwelt, einer Realsatire, die von Allmachtsphantasien einer Stadtbaudezernentin befeuert wird, deren Tatendrang offenbar von der zunehmenden Länge der Verkehrsstaus beflügelt wird.

Die unendliche Geschichte des Versagens zieht sich nunmehr seit Amtsübernahme von Frau Döring wie ein roter Faden durch Hildesheims Bau- und Verkehrspolitik.

An vermeintlich tollen Ideen, wie beispielsweise einer ‚Blauen Ampel‘ in der Neustadt, mangelt es nicht; jedoch wird vor der Planung darauf verzichtet zu überprüfen, ob die Maßnahme überhaupt sinnvoll und gesetzeskonform ist. Stört ja auch nicht weiter, da die Rechnung sowieso der mündige Bürger der Stadt zahlt.

An schlechte Straßen, Bautätigkeit im Zeitlupentempo, Bauvorhaben auf dem Wasserkamp, Kreisverkehre, die sinnvoll nur von Bobbycars durchfahren werden können, zu schmale Zugangsstraßen zu Gewerbegebieten und Verkehrsführungen für Radfahrer, die keiner durchschaut, haben wir uns leider in Hildesheim gewöhnen müssen.

Als neueste Narretei kommt nun auch noch die Goslarsche Straße hinzu. Bereits während der Umbauphase sollte die Stadtbaurätin eigentlich bemerkt haben, dass ihr Konzept für eine autofreie Wohlfühloase Hildesheim im Desaster enden muss, da die zu erwartenden Verkehrsbehinderungen in keinerlei Verhältnis zur Verkehrberuhigung stehen. Aber auch hier wird munter weiter gewurschtelt.

Am 12.September haben die Wähler*innen die Chance, diese verkehrspolitische Amokfahrt sowie die dafür Verantwortlichen zu stoppen und diejenigen abzustrafen, die ihre Aufsichtspflicht gegenüber der Verwaltung nicht wahrnehmen.